DAS FLEIMSTAL, PERLE DER DOLOMITEN

Die ersten Siedlungszeugnisse im Fleimstal datieren bis in die Jungsteinzeit. Früher zogen viele Nomaden-Bevölkerungen durch das Tal.

Nachdem sich der römische Machtbereich auf das Tal erstreckte, setzen sich die ersten Kultur- und Zivilisationsformen durch. Die erste Verwaltungsformen sind also dem römischen Einfluss zu verdanken. Nach dem Untergang des römischen Reiches, gegen 500 n.Ch. verbreitete die Völkerwanderung Angst und Schrecke in der ganzen Region und die lokale Bevölkerung flüchtete in andere Täler.

Nach Gründung und Fall des Langobardenreiches und nach der Entstehung der Feudalismus, 774 n Ch., erlebt die Gesellschaftsstruktur im Tal einen tiefgreifenden Wandel. Das Christentum beginnt sich stabil durchzusetzen.

Die Talgemeinde Fleims (italienisch: Magnifica Comunità di Fiemme) kann auf eine nachweislich 900-jährige Tradition zurückschauen...

Im Jahr 1000 n Ch. wird das Tal zu einem wichtigen Gebiet des Bischofstums. Dem Bischofstum versprach das Gebiet Unterstützung im Verteidigungsfall und erlangte dafür eine gewisse Unabhängigkeit. Im Jahre 1111 n. Ch. wurde die Talgemeinde Fleims ins Leben gerufen. Sie existiert noch heute und ihre Hauptaufgabe besteht darin, die lokalen Ressourcen zu schützen und zu erschliessen.

Das Tal erlebte keinen allzu grossen Wandel bis zum Ende des XIX. Jhs.. Als es wieder unter österreichischer Herrschaft geriet, entwickelte sich das Tal zu einem interessanten Ziel für mehr und mehr Touristen bis in den ersten Jahren des XX. Jhs. Damals wurde das Gebiet um die Lagorai-Kette und um Fleimstal zu einem Schauplatz grausamer und schmerzhafter Kriegsgeschehen. Zeugnisse davon (Photos, Schriften, Bilder) kann man noch heute in verschiedenen Ausstellungen in Cavalese sehen.

Nachdem das Tal und das ganze Trentino an Italien abgegeben wurden, erfolgte ein neuer Wandel und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Bergtourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig.

 
 
 
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